K’Tho Tia

Hallo ihr Kuponüsse und Ritter, mein Name ist K’Tho Tia, und ich freue mich wirklich sehr, euch ein wenig über mich erzählen zu dürfen.

Wie ihr sicherlich unlängst an meinem Namen festgestellt haben werdet, ich bin ein Miqo’te, aus dem Stamm K der Goldtazen. Ihr dürft mich daher auch gerne einfach kurz Tho nennen, diese Verkürzung des Namens ist bei meinem Volk sehr üblich. Was ihr nämlich als Nachnamen bezeichnen würdet, ist bei uns Goldtazen vielmehr sowas wei ein Titel.

Der Tia ist ein untergeordnetes, während der Nuhn das dominante Männchen eines Clans ist. Man kann als Tia natürlich den Stammesführer herausfordern, um dann selber Nuhn anstelle des Nuhns zu werden, und sich so Herrschaft und Frauen zu sichern… aber ehrlichgesagt war ich nie sehr Traditionsverbunden oder hatte politischen Ehrgeiz, Kurzentschlossen habe ich also meinen Stamm einfach verlassen, um das aufregende Leben eines Abenteurers zu führen.

Zugegeben hatte ich vielleicht eine leicht zu romantische Vorstellung vom Leben als Abenteurer, aber ich wollte unbeding viele spannende und erzählenswerte Geschichten erleben, die geheimen Winkel von Eorzea entdecken und natürlich massig Gil verdienen… und so begann meine Reise schließlich im beschaulichen Gridania. Nach meinen ersten Kämpfen wanderte ich schließlich weiter, in das aufbrausende Limsa Lominsa, das glühende U’ldah und sogar in das frostige Ishgard. Aber ich blieb Gridania stehts auf besondere Weise verbunden, den tiefen, dunklen und geheimnisvollen Wäldern, die gleichsam aber ebenso ruhig und sanft sein können. Ich fühlte mich in ihnen heimisch, vielleicht das genetische Erbe meines Stammes aus Jägern, wer weiß.

Jedenfalls entschied ich mich am Ende auch der Staatlichen Gesellschaft von Gridania, der Bruderschaft, beizutreten.

Geht es ans Kämpfen, verlasse ich mich ganz auf meinen Bogen. Meine Pfeile fliegen zielsicher und treffen jedesmal ihr Ziel, oftmals bevor dieses mich überhaupt bemerkt hat. Bei den Waldläufern aus Griadania habe ich meine Künste noch verfeinert, und natürlich arbeite ich auch beständig weiter an meinen Fähigkeiten. Außerdem habe ich meine Einsatzmöglichkeiten noch durch das Training bei fahrenden Sängern, Barde, erweitern können. Keine Sorge, ich werde jetzt nicht anfangen zu singen… aber ich kann meine Gefährten mit fesselnden Liedern und schmetternden Songs begleiten.

Ein bisschen Übung mit heilenden Fähigkeiten besitze ich ebenfalls, aber am liebsten ist mir immernoch Bogen & Harfe.

Ob jetzt ein tiefer, modrig-schaurigen Dungeon oder ein kleines Abenteuer an der frischen Luft, ich bin stets gerne bereit mich mit meinen Freunden in ein kleines Getümmel zu stürzen und ihnen hilfreich zur Seite zu stehen. Oder wir stürzen uns in eine wilde Jagd nach längst vergessenen und verlorenen Schätzen, durchkämen ungezähmte, wilde Landstriche nach seltener Beute oder messen unsere Kraft im Kampf gegen andere Abenteurer… ihr werdet sehen, ich bin eigentlich für alles zu haben.

Kämpfe ich nicht, so verbringe ich meine Zeit vorallem auf der Jagd, etwas, das in Gridania sehr geschätzt wird. Wir wildern nicht die Wälder leer oder jagen Tiere zu unserem Vergnügen oder rein des Zeitvertreibs wegen, sondern um wertschätzen sie als die Gaben der Geister des Waldes, die mit Umsicht und Demut genutzt werden. Ich zum Beispiel verarbeite vorallem Felle zu Leder und dieses wiederrum zu zu Tollen Ausrüstungsgegenständen zu verarbeiten, gemacht für all jene, die den Komfort einer soliden Lederrüstung dem kalten, unflexiblen Stahl vorziehen. Außerdem koche ich leidenschaftlich gern und die meisten meiner Versu… ich meine, die meisten Leute, die meine Gerichte probiert lobten meine Kochkunst. Fragt sie ruhig selber, sofern sie noch am Leben sind, werden sie das bestätigen. Ich vergeude nichts von dem, was ich durch den Tod eines Tieres erhalten habe, sondern bemühe mich stets mit Eifer und Sorgfalt darum, sie bestmöglich zu verwerten.

Auf meinen Reisen unterstützt mich, neben meinen treuen Gefährten Chumu und Klynswys, welche mir vorallem feine Gegenstände aller Art von ihren Reisen mitbringen, ein sehr liebes und fürsorgliches Chocoboweibchen namens Sturmtaucher. Sie kommt aus den Ställen der Bruderschaft und ist mir durch viele Abenteurer eine stetige und treue Begleiterin geworden.

Ich freue mich schon darauf, mit dir Abenteuer erleben zu dürfen. Also, bis bald, in Eorzea.

Berühmte, und zum Glück bisher keine letzten, Worte:

“Aber ich bin natürlich gern jederzeit mit dabei.”

Im Raid, an mich gerichtet: “Was ist den das?!”

Ich: “Keine Ahnung, ich glaub Mechanik.”

“Wie ertränkt man Dragoons? Man legt feindliche Flächeneffekte auf den Grund eines Sees.”