Tho’s Daily Quatsch: Die Sache mit den Marks…

Samstag 11:30

Meine Intention den Dunkelritter weiter zu leveln bringt mich in einen ernsten Interessenskonflikt. Mein Geiz, er ist jetzt fast Level 59, ihm jetzt noch Gear zu kaufen, statt ihn dann auf Lv60 schön komplett neu auszustatten, kollidiert mit meinen Ansprüchen an mich selbst, für Randommitspieler keine Last in Dungeons darzustellen. Mit einem Itemdurchschnitt von knapp 110 schwierig umzusetzen für die Erzbasilika.

Ich entschließe mich zu einem Kompromiss: Sohm Al

Mein Itemlevel ist da kein Problem, ich kann dort noch etwas Ausrüstung sammeln, ohne Gil dafür zu blechen, und zudem bekomme ich noch Routine. Win – Win.

Da die Kernpointe eine andere ist:

  • Nein! Ich hab kein Gear bekommen
  • Nein! Die mageren XP haben nicht für einen LevelUp gereicht

Mistdungeon, elendiger…. ok, wo war ich?

 

Richtig. Sohm Al. Ich liebe es.

Nein, im Ernst, ein schöner Dungeon, und schon ziemlich witzig gemachte Bosse. Wir erinnern uns an Nummer Zwei.

Dieses echsenartige Irgendwas mit seinen Wabbel-Gabbel-Kumpels Kirschenklaus, Waldmeisterwilly und Blaubeerbarbara.

Nun ist es ja so, dass, je nach dem welchen seiner kleinen Freunde die Echse vernascht, einer der Spieler ein kleines Mark über den Kopf bekommt. Ferner wissen wir, das blaue Mark von Barbara bedeutet, renn weg. Und Klausi’s rotes Mark bedeutet, kuscheln.

Gut… das Konzept, das ein einzelnes Mark über dem Kopf dem Spieler signalisiert, sich in der Nähe seiner Mitspieler einzufinden, ist den gemachten Erfahrungen, die man so bis lv53 gesammelt hat, eher widersprechend. Und ist man zum ersten Mal in diesem Dungeon, dann folgert sich natürlich, das man auch beim roten Mark läuft. Weg von anderen.

Kommen wir damit also zum Protagonisten, dem Rotmagier in meiner Gruppe.

Er bekommt das erste rote Mark. Ich laufe zu ihm hin, stelle mich zu ihm, und er läuft weg. Alles klar, offensichtlich das erste Mal hier, kein Problem. Ich renn ihm nach, bleib bei ihm, wir teilen den Schaden, (bayrisches) basst.

Zweites rotes Mark geht an den… Jo, Rotmagier. Gut, kein Ding… vielleicht hat er es sich ja gemerkt. Ich lauf hin, sogar der Dragoon folgt mir diesmal. Wir stellen uns also beide zu dem Rotmagier… welcher kurz zögert und dann prompt weggeht. Wir folgen, es klappt, er überlebt.

Ihr kennt das… Murphys Law. Drittes rotes Mark, ich stöhne schon auf, bekommt auch der Rotmagier. Ich sprinte zu ihm, da er ziemlich weit weg vom Boss ist. Der Dragoon nutzt seinen Backflipp-Sprung, und rennt dann ebenfalls weiter zu ihm. Er…. rennt weg. Vor uns. Und diesmal stirbt er.

Also gut, er ist neu in dem Dungeon, er kennt den Boss nicht, üblicherweise läuft man mit einem Mark aus der Gruppe. Aber diese Hinweise an ihn…

Ein MeleeDD, der sich freiwillig! vom Boss weg! bewegt und sich zu mir stellt. Würde mir das jemand erzählen, hätte ich nur eine Antwort parat, die mir ähnlich glaubwürdig erscheint: “Jo, und die Merkel-Reptilioden sind gerade dabei von der flachen Hohlerde aus mit den Mondnazis einen Koalitionspakt zu schließen.”

Manche mögen jetzt sagen… Hey, Lol? War halt n Dragoon, der seinen Job aka Sterben erledigen wollte. Das mag sogar stimmen, aber warum sollte ich als Tank gerne zusätzlichen Schaden fressen wollen?

Natürlich, Murphy is a bitch… das blaue Mark hatte der Rotmagier nie, daher auch nie den Gegensatz, das dann niemand zu ihm gerannt kommt.

Aus Sicht des Rotmagiers war es halt einfach:

Oh… Mark. Cool, easy Mechanik, kenn ich. Muss ich weg. Hm, steht keiner bei mir. Nice, greif ich einfach weiter an.

Was will den jetzt der Tank bei mir? Ich hab n Mark, sieht der das nicht… na toll, jetzt muss ich meinen Cast abbrechen und laufen. War ja klar, Mentor.

Wie, der Dragoon auch noch… sind die blöd? Jetzt bekommen wir alle Schaden… der arme Heiler.

Versteht mich nicht falsch… das ist jetzt kein “Lol, der Noob” – Bashing. Ich fand das insgesamt einfach nur witzig anzusehen. Überlegt… er hätte nichts machen brauchen. MeleeDD und Tank kommen zu ihm hin, er muss sich also nicht mal bewegen, sondern hätte gemütlich casten können.

Er war kein schlechter Spieler – soweit ich es erkennen konnte – hat er brauchbar gespielt. Es hat einfach nur nicht “Klick” gemacht, bei ihm, und ich bin mir sicher, das kennen wir alle von uns selber auch.

Beste Grüße

Tho

Tho’s Daily-Quatsch: Wo ist meine WS-Auszeichnung!!!

5 Uhr Morgens. Ja, diese Uhrzeit gibt es auch Samstags. Ich log mich nach Final Fantasy ein, noch ein wenig unschlüssig, was ich um diese gottvergessene Zeit hier überhaupt will. Naja, bis du das raushast, läufste halt einfach noch deine Roulettes, denke ich mir.

Gesagt, auf Tank geswitcht und getan: Nach kurzer Wartezeit steh ich auch schon im Nest des Drachen.
Während des Ladebildschirms hab ich schonmal mein übliches “Hello o/” in den Chat gehämmert und so langsam trudeln auch die typischen Grüße meiner anderen drei Mitspieler ein:
Ninja: Hi
Barde: Hi
Weißmagier: plz big pulz

Das Übliche halt. Bis zum ersten Boss gibt es vier Mobgruppen, mit 2-3-3-3 Mobs… ich mach meine Verteidigerstance an und nehm mir vor, das Ganze in zwei Häppchen aufzuteilen, also immer zweimal Pöbel zusammen zu pullen. Heiler soll ja nicht meckern, ist immerhin ein Lala. Und Mentor! Klappt alles, ich zieh normal meine Defs und wir überleben, kein Problem, keiner stirbt. Erster Boss auch und schon gehts weiter.

Es folgen als nächstes 2 Kleine Drachen, neben denen ein Großer Drache schläft (ich lasse ihn schlafen), ein einzelner Mob, und eine 3-Gruppe. Die pull ich alle zusammen, was vorallem für mich und den Ninja ein bisschen “Oh, AE… schnell raus – Oh, AE… schnell ra… -Whaa, AE, schnell… Aaaah!!” bedeutet, aber machbar ist und es geht auch alles fix down.
Danach nochmal zwei Gruppen kleiner Drachen und schon sind wir beim zweiten Boss – Ich bin gegen Ende mal runter auf 10%, aber kein Problem, auch der liegt.

Es folgen zwei kleine Pulls, da Barrieren je ein Weiterziehen verhindert. Vor Nidhogg und damit dem Grande Finale, kommt nochmal eine Gruppe von drei Mobs und die Nester, wo die ganzen Jungdrachen angeflogen kommen. Etwas unsicher, ob diese immer gleich brav zu mir kommen, oder sich nicht doch lieber Instant auf den Heiler stürzen, entschließe ich mich, das auf zwei Pulls aufzuteilen. Klar, kein Problem das alles und auch Nidhogg liegt schließlich. Ich verabschiede mich, sehe aber nur noch die verschwommenen Umrisse meiner Mitstreiter im Spiel aus Rauch und Schatten der eben erst abebbenden Schlacht flackern – die sind nämlich schon raus.

Der Titel deutet es ja schon ganz vage an, ich hab keine einzige WS bekommen. Nicht, das mich das kümmert, zumindest sonst nicht. Aber jetzt frage ich mich schon, ob meine Pulls dem Heiler nicht groß genug waren? Denn, so mein Gedanke, habe ich seinem Wunsch ja klaglos entsprochen und daher zumindest von ihm die Auszeichnung erwartet.

Egal, ich lerne einfach daraus fürs nächste Mal. Dann werde ich mir nämlich erstmal Zeit nehmen und antworten: “Oh, what a polite young Lala. Of course, i would be glad to pull like you want… so feel free to say: Stop! , if the pull is big enough. ^^”
Dann werde ich mir Protes wegklicken, Sprint reinhauen und einfach bis zum ersten Boss durchlaufen. In DD-Stance.

“Oh, Dead. Not big enough?”
Tho

Background: Die Ätherkrone

Dies sind die Aufzeichnungen vom Hohen Legaten Riolanos Ibn Rashan Ibn Hamid, ehrenwerter Befehlshaber der XIV. Legion seiner Heiligkeit, des ewigen Reiches, es Jahres….

Selbst nach mehrmaligem drehen und wenden des alten Pergaments lässt sich die Zahl nicht entziffern. Zu viel Zeit ist vergangen und hat das Material geschliffen, oder die Zeit hat gar das Wissen um diese Zahlen getilgt, jedenfalls wird man wohl nie erfahren, aus welchem Zeitalter das Schriftstück stammt, obschon sich sagen lässt, es ist alt. Sehr alt.Einige Zeilen später lässt der vernichtende Einfluss der Zeit ein wenig nach und die einzelnen Buchstaben lassen sich wieder in eine sinnige Richtung deuten.

Die XIV. Legion hatte das Lager der Wilden nach nur wenigen Tagen Marsch erreicht und bezog sofort Stellung direkt vorderhalb der primitven Zeltenstadt. Ich bin äußerst zufrieden mit dem bisherigen Verlauf dieses Feldzuges und beglückwünsche erneut seine Heiligkeit zu der weitsichtigen Entscheidung, den Einflüsterungen des Kanzlers nach Verhandlungen und Frieden die Abfuhr zu erteilen, so wir nun also diese Kreaturen auf den ihnen zustehenden Platz verweisen können.

Ich hatte umgehend den Aufmarsch befohlen, in voller Rüstung und bewaffnet. Ich war mir bereits sicher gewesen, diese Barbaren werden keinem Angebot nach Unterwerfung nachkommen, daher wollte ich sogleich ohne Zögern vorrücken lassen, um auf die ganze Brut einzuschlagen. Den überlebenden Wilden können wir ihre unwürdige Existenz schenken, so es gewünscht wird. Oder, wenn ihr meinen Rat zu hören wünscht, lasst sie uns in die Arenen schicken, so das sie mit all ihren Wurzeln ausgerottet werden, auf das sie keine neue Generation mehr erleben.

Ihr Lager ist roh und voll Schmutz, keine Gebäude aus Stein, und wären sie noch so einfach, sondern primitve Zelte aus den Fellen vieler Tiere und groben Holzstangen, in welchen sie, kauernd in ihrem eigenen Dreck, verzweifelt Schutz suchend vor den heiligen Waffen meiner Soldaten. Ich …

Auch hier hat der Zahn der Zeit sein vernichtendes Werk getan und es ist unmöglich, die nächsten Sätze zu entziffern.

Ich befehle vorzurücken, denn die Echsen haben sich endlich gezeigt. In den dunklen Ecken ihrer Zelte hören wir ihre Weiber und Bälger wimmern. Die Krieger lassen sie zurück, stürmen aus ihre Lagerstätten, denn sie wollen sich uns stellen. Sie suchen ihr Heil im Kampf, diese barbarischen Narren, nackt oder nur mit groben Stoffen am Leib, nur mit Klauen oder Waffen aus einfachem Stein, Holz und selten Metall. Glauben sie wirklich, sie könnten siegen? Vertrauen sie so sehr auf ihre urtümlichen Götzengötter, das sie lieber blind in den Tod gehen? Ich weiß es nicht, es ist aber auch nicht von belang, so machen sie es nur einfacher und wir können sie allesamt vernichten.

Ihre vordersten Krieger erreichen meine Schützen und ich lasse tüchtig feuern, die neuen Armbrüste leisten vortrefflich ihren Teil und die schweren Schleudern spießen oftmals zwei dieser Echsen gleichzeitig auf. Sie winden sich am Boden, zu Hunderten tränken sie ihn mit ihrem Blut, während sie ihre klägliche Existenz aushauchen, und das Letzte, was sie hören ist das vergebliche Kratzen der Klauen ihrer restlichen Brut an den Schilden und Rüstungen meiner Männer. Es erheitert mich und ich genieße diesen Anblick, ein bewegendes Zeugnis unserer hervorragenden Waffentechnik, ein ultimater Beweis unserer überlegenen Erhabenheit.

Während ich meinem Schreiber diese Zeilen diktiere, um eure Heiligkeit nicht länger auf die Nachricht des Sieges warten zu lassen, erblicke ich endlich das Einzige, welches mir diesen Tag noch mehr zu vergolden in der Lage ist: Den König der Wilden. Verzückt sah ich den massiven Eichenbolzen, der sich durch die Brust der Echse tief in den Erdboden dahinter gegraben hatte, den fetten König, keuchend und spuckend, festgenagelt im dreckigen Schlamm, nur einen Steinwurf entfernt von unserem Schildwall. In seinen Klauen trug er seine Krone, die Ätherkrone, welche dem Kanzler den Mut nahm, und welche euren Beratern die Angst in die Glieder fahren ließ. Dieser Gegenstand albernen Geschwätzes von Mägden und Bauern, welche für wahr hielten, was fahrende Gesichtenerzähler von sich gaben, über Monster und Götzen, die sich erheben.

Die Echse murmmelt, ein Gebet an seine Götze oder einen Fluch auf unser Reich, wer kann das schon erkennen, bei derart urtürmlichen Gestammel? Ich werde sie euch senden, eure Heiligkeit, den kahlen Schädel dieser Bestie, als Beweis für eurer Gnaden Herrlichkeit und Herrschaft. Die Krone, um all jenen kriecherischen Verleumdungen Lügen zu strafen, auf das sie nicht mehr zweifeln, am Heiligste Volk Eorzeas.

Weitere Schriftzeichen sucht man vergebens, doch es mag sie vielleicht gegeben haben. Der untere Rand des Pergaments ist angesengt, verbrannt von großer Hitze und offenem Feuer. Was die Zeit nicht überdauert hat, wurde von diesem Brand für immer getilgt. Antworten und Fragen, für immer der Asche anheim gefallen.

Tho’s Makromania: Fummeln am Layout

Grüß euch.

Heute möchte ich ein paar Makros, es sind drei Stück, vorstellen, mit denen ihr eure Benutzeroberfläche ein wenig umgestalten könnt. Bevor das hier jetzt aber in einer wilden Schlacht freilich exzellent aneinander gereihter Worte und vortrefflich geschossener Bilder ausartet, habe ich mich entschlossen diesen Teil nicht in üblicher Blog-Textform zu machen, sondern als Video. Mit Ton und Bild und auch noch in Farbe.

 

Daher jetzt Schluss mit den Worten und auf zum Gelaber mit dem nächsten Teil von Tho’s Makromania: Fummeln am Layout

 

Beste Grüße, wie immer

Euer Tho

Tho´s Daily-Quatsch: Versalzene Nacht

– – – Fürs Protokoll: Spoileralarm für alle gerade oder zukünftigen, angehenden Köche – – –

 

Man sollte mitten in der Nacht, sagen wir einfach zwei Uhr, ohne das dies jetzt irgendeinen Bezug zu einer realen Begebenheit hätte, also zwei Uhr, da sollte man keine Quests in FF XIV machen.

Warum?

Erstmal weil es relativ unvernüftig ist, sich zu solch unchristlicher Zeit in einem Spiel herumzutreiben, statt verantwortungsbewusst und gesund in seinem warmen, kuschligen Bett zu liegen. Zum anderen, weil es zumindest einen Malte bei Squar Enix gibt, der lästigerweise auch noch als Questdesigner tätig ist.

Ich begebe mich also nach Limsa Lominsa, ein bisschen an meinen feinen Kochkünsten feilen und noch den einen oder anderen Trick bei meinem alten Chefkoch im Bismark abgreifen. Unbedarft spreche ich den alten Haudegen dann auch direkt mal an und sofort erzählt er mir von einem überaus wichtigem Auftrag, dem er nur seinen besten Koch anvertrauen kann, also mir.

Neugierig laufen ich die knapp 200 Yalmen durch die ganze Stadt zu einem anderen Restaurant, und sehe mich sogleich einer süßen kleinen Lala in einem bezaubernden Maid-Kostüm gegenüber, welche mir weinend über den diabolisch in der Küche herschenden, eingebildeten Fatzke von Koch, der ihr das Leben schwer macht, berichtet. Offenbar geht es in dem Auftrag um einen Kochwettbewerb, besagter Möchtegernmeistergourmet glaubt wohl, dort den Sieg schon in der Tasche zu haben.

Eine Maid zum weinen bringen geht halt mal gar nicht, also sagen wir ihr natürlich sofort zu, dem Typen ordentlich die Suppe zu versalzen… versteht ihr, versalzen, weil er ist ja Koch… ähm, ja. Egal, jedenfalls werden wir uns jetzt auch zu dem Wettbewerb melden, fragen also gleich mal unsere kleine Maid, wo wir uns eintragen können.

Ah, offenbar findet das ganze im Bismark statt, also schwups die 400 Yalmen zurück durch die Stadt gelaufen um die Formalitäten zu erledigen: Einmal kurz nicken, als wir gefragt werden, ob wir wirklich wollen… dann schnell wieder die 800 Yalmen durch die ganze Stadt zu unserer kleinen Lala-Lady, die uns bestimmt schon sehnsüchtig erwartet.

Das tut sie, und zwar schon mit unserer nächsten Aufgabe. Eine Piratencaptain hat besondere kulinarische Bedürfnisse, leider weiß die kleine Maid nicht genau, welche. Also sollen wir das herausfinden, klingt jedenfalls nach einem würdigen Auftrag. Immerhin wissen wir, das die Captain auch gerne im Bismark isst, so machen wir uns also geschwind auf den Weg durch die Stadt, die 1600 Yalmen sind auch schnell runtergewandert und wir fragen den Chef… der es nicht weiß. Hm, aber er schlägt vor, doch einfach die Captain selbst zu fragen. Heureka, welch Kreativität und Einfallsreichtum. Deshalb ist der Chef Chef!

Ich eile zurück, schnell durch die Stadt und zu meiner fast 3200 Yalmen entfernten Maid, und der Captain, die ich nun also frage, was sie den gerne Essen möchte. Der gewitzte Plan geht auf, sie möchte Suppe. Oh, nicht irgendeine Suppe, sondern eine aus Ishgard. Also von Leuten, die vermutlich einfach nur Schnee in einer Schüssel sammeln und vors Feuer stellen.

Sie weiht uns ein, das sie da einen Kerl am Finger hat, der voll auf diese Schneesuppe abfährt und um ihn zu verführen, sollen wir ihr jetzt was von dem Zeug bringen. Was für Zeug genau, weiß natürlich ihr “Weiß noch nichts von seinem Glück-” Lover. Zum Glück ist er nicht fern, den bereits kurz nachdem wir die 6400 Yalmen einmal durch die Stadt hinter uns gebracht hatten, steht er vor uns… und schickt uns mit Wein nach Ishgard, damit wir dort lernen können wie man Schnee schmilzt und Suppe macht.

Und jetzt stehe ich im bitterkalten Wolkenmeer, frier mir mein Fell ab weil es seit Stunden aus allen Wolken schüttet, als ob hier ein Meer zu füllen ist. Ha! Meer… schüttet aus Wolken. Im Wolkenme… ach, vergesst es. Ich steh hier jedenfalls, weil ich gedenke etwas Salz aus einem Brocken Fels zu brechen, damit Madam Captain ihre komischen Schneesuppe nicht mit 0815 Salz aus dem Meer würzen muss, wie es sonst jeder, jeder!! andere Pirat tun würde, sondern mit diesem exquisten Mist hier aus diesem arschkalten Wolkenmeer. Jeder der jetzt grinst, weil das ja auch ein Meer ist, kann sich jedwede Heilung für den nächsten Dungeon schonmal gepflegt abschmicken!

Ach… es ist vorbei. Endlich zurück in Limsa, ein letztes mal die 12800 Yalmen durch die Stadt gelatscht, endlich bei meiner Maid, und sie begrüßt mich mit einem freudenstrahlenden Lächeln: “Das hat ja ziemlich lange gedauert…”

… …… ………ob man es schnell genug merkt, tödlich versalzene Suppe zu essen?

Beste Grüße

Tho